JUBILÄUMSRÜCKBLICK · LEVERKUSEN

10 Jahre Rheindorf Stiftungsmanagement

Matinee zum Jubiläum und zur Einweihung des Stiftungsgartens

Zehn Jahre RHSM, ein neues STIFTUNGSHAUS und ein Garten als künftiger Ort der Begegnung: Mit einer feierlichen Matinee beging die Rheindorf Stiftungsmanagement gGmbH am 1. Mai 2025 ihr Jubiläum. Rund 70 geladene Gäste aus Stiftungswesen, Politik, Zivilgesellschaft und Kultur kamen an der Bergischen Landstraße 22 in Leverkusen zusammen – zum Rückblick, zum Austausch und zum gemeinsamen Blick nach vorn.

Zehn Jahre im Dienst verantwortungsvoller Stiftungsarbeit

Michael Rheindorf, geschäftsführender Gesellschafter der RHSM, würdigte in seiner Begrüßung den gemeinsamen Weg der vergangenen Jahre. Im Mittelpunkt stand die Bedeutung einer unabhängigen und professionellen Begleitung für Stiftungen und andere gemeinnützige Organisationen – und die Frage, welche Bedingungen Engagement braucht, um sich dauerhaft entwickeln zu können.

„Was mit einer Idee und viel Herzblut begann, ist heute eine bundesweit gefragte Adresse für Stiftungen und Nonprofits – und mit dem neuen Stiftungshaus setzen wir ein Zeichen für Begegnung, Austausch und Weiterentwicklung. Stiftungen brauchen mehr als Paragrafen – sie brauchen Menschen, Ideen und Räume, in denen Engagement wachsen kann. Genau das wollen wir mit dem Stiftungshaus bieten.“
– Michael Rheindorf

Ein Jubiläum mit Gästen aus vielen Bereichen

Zu den Ehrengästen zählten der Leverkusener Oberbürgermeister Uwe Richrath, der erste ehrenamtliche Bürgermeister Bernhard Marewski und der Landtagsabgeordnete Rüdiger Scholz. Ebenso wichtig für den Charakter der Matinee waren die zahlreichen Stifterinnen und Stifter sowie Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, die ihre Erfahrungen, Ideen und persönlichen Perspektiven einbrachten.

Zivilgesellschaftliches Engagement stärkt Demokratie

Oberbürgermeister Uwe Richrath hob in seinem Grußwort die gesellschaftliche Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements hervor. Das STIFTUNGSHAUS und der neu eingeweihte Garten seien nicht nur eine Bereicherung für den Standort, sondern machten sichtbar, wie Zivilgesellschaft durch konkrete Orte, verlässliche Strukturen und persönliche Initiative gestärkt werden kann.

„Ehrenamtliches Engagement ist ein Garant für den Erhalt unserer Demokratie – und genau dieses Engagement wird hier in beeindruckender Weise gelebt. Ich danke allen Beteiligten und insbesondere Herrn Rheindorf für seinen Einsatz, der mit dem Stiftungshaus und dem Garten eine echte Bereicherung für unsere Stadt geschaffen hat.“
– Uwe Richrath, Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen

Musik, Stiftungsmotivation und neue Perspektiven

Der hannoversche Stifter Lars Leppers begeisterte die Gäste mit einem musikalischen Beitrag. Mit Liedern wie „In the Ghetto“, „Stars“ aus „Les Misérables“ und „My Way“ zeigte er nicht nur seine künstlerische Bandbreite. Er vermittelte zugleich etwas von der persönlichen Motivation, aus der seine Lars Leppers Stiftung und die Initiative Zukunftsmacher entstanden sind.

Als jüngste Stifterin unter dem Dach der RHSM wurde Monika Piechowicz gewürdigt. Mit der Tanztrieb Foundation bringt sie gesellschaftlich relevante Themen durch Tanz und Performance auf die Bühne. Zum Zeitpunkt der Matinee arbeitete die Stiftung an einem Stück über bewegende Schicksale und die Kraft der Hoffnung; eine öffentliche Präsentation war für Juni 2025 vorgesehen.

Das STIFTUNGSHAUS: ein Ort für Begegnung und Entwicklung

Das 2024 fertiggestellte STIFTUNGSHAUS bietet Raum für Beratung, Schulung, Austausch und Veranstaltungen. Die Räume können flexibel für unterschiedliche Formate genutzt werden. Mit der feierlichen Einweihung des angrenzenden Gartens kam ein weiterer Begegnungsort hinzu: Er soll künftig Pausenraum, Gesprächsort und Veranstaltungsfläche zugleich sein.

Damit steht das Haus für eine Überzeugung, die RHSM seit vielen Jahren begleitet: Gute Organisation entsteht nicht allein in Dokumenten und Gremien. Sie braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen, Wissen miteinander teilen und gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln.

Ein Tag der Begegnung: Für das leibliche Wohl sorgte das Team des Herkenrath Hofs mit einem Flying Buffet. Vor allem aber lebte die Matinee von Gesprächen, Musik und der Freude über das gemeinsam Erreichte – als Dank an alle, die RHSM auf diesem Weg begleitet haben.